Ausgewogenheit und Wohlbefinden

Die chinesische Ernährungslehre ist über 3000 Jahre alt und erinnert uns daran, wie wir zu der angeborenen Energie weitere hinzugewinnen können: über die Atmung und eine ausgewogene und harmonische Ernährung. Letztere orientiert sich an der Einteilung von Nahrung in Yin (Säuren wie z.B. Zucker) und Yang (Basen, z.B. Salz). Wenn wir zu viel Yin-Substanzen zu uns nehmen, neigt unser gesamter Organismus mehr zu Yin, folglich eher Weichheit, Fülle, Schwäche. Wenn wir wiederum zu viele Yang-Substanzen zu uns nehmen, neigt unser Körper zu innerer Härte und Überhitzung.

Daher geht es um das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang, Säuren und Basen. Damit dieses dynamisch wie z.B. der wiederkehrende Kreislauf der Jahreszeiten geschieht, entstehen die fünf Elemente: Holz – der Frühling, Feuer – der Sommer, Erde – Spätsommer, Metall – Herbst und Wasser – Winter mit ihren fünf Geschmacksrichtungen sauer, bitter, süß, scharf und salzig. Diese fünf Geschmacksrichtungen haben markante und unterschiedliche Wirkungen auf den Organismus und „sollten“ alle in einer ausgewogenen Ernährung enthalten sein.

„Jeder weiß, wie Magen-Darm-Probleme oder chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit auf das Gemüt schlagen können.“

Das Ziel der Fünf-Elemente-Ernährung ist nicht nur, unseren Körper gesund zu machen und zu halten, sondern hat auch einen großen Einfluss auf unser seelisches Gleichgewicht. Jeder weiß, wie Magen-Darm-Probleme oder chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit auf das Gemüt schlagen können.

Die Fünf-Elemente-Ernährung ist keine fixe Diät-Idee, sondern steht für ein uraltes Wissen, welches in uns allen steckt. In unserer Ernährungsseminaren und Vorträgen geht es darum, dieses Wissen praktisch in unseren Alltag zu integrieren, damit wir uns gesund und vital fühlen und besser mit kleineren Ungleichgewichten umgehen können.